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Alternative für Deutschland
Kreisverband Aichach-Friedberg


Geschichte der Alternative für Deutschland

Motto bei der GründungDie AfD konnte bei ihrer Gründung an diverse Vorgängerorganisationen anschließen, stellte aber eine Neuschöpfung dar. Den Entstehungsanlass lieferte 2010 die Krise der europäischen Währungsunion. Gegen die Maßnahmen durch die EU-Institutionen und -Mitgliedsstaaten formierte sich 2012 zunächst das Bündnis Bürgerwille und anschließend die Wahlalternative 2013. Aus dieser ging im Februar 2013 die AfD hervor.

Bernd LuckeMassgeblich beteiligt im Gründungsprozess und als einer der drei Sprecher auch das wichtigste Aushängeschild der neuen Partei war der Hamburger Volkswirtschaftsprofessor Bernd Lucke, der ebenso wie der spätere Vorsitzende Alexander Gauland vorher CDU-Mitglied war. Unter Lucke verband die Partei markwirtschaftlich liberale mit gesellschaftspolitisch konservativen Positionen und konzentrierte sich hauptsächlich auf das Euro-Thema. Nachdem die Partei bei der Bundestagswahl 2013 und der gleichzeitig stattfindenden Landtagswahl in Hessen noch knapp an der Fünfprozenthürde gescheitert war, erzielte sie sehr gute Ergebnisse bei der Europawahl und den drei ostdeutschen Landtagswahlen im Früh- bzw. Spätsommer 2014.

Luckes Niederlage gegen Frauke Petry bei der Wahl zum Vorsitzenden auf dem Essener Parteitag im Juli 2015 führte zwar zur Spaltung der AfD, schadete dieser aber nicht weiter. Dazu trug nicht zuletzt die im September 2015 einsetzende Flüchtlingskrise bei, die die Partei in den Umfragen massiv nach oben trieb und ihr bei den Landtagswahlen im Frühjahr und Herbst 2016 Rekordergebnisse einbrachte. Bei der Bundestagswahl 2017 konnte sie die Zahl ihrer Wähler gegenüber 2013 fast verdreifachen und mit einem zweistelligen Resultat als drittstärkste Kraft in den Bundestag einziehen.
Alice Weidel & Alexander Gauland
Die innerparteilichen Querelen hielten leider an. Geschuldet waren sie zum Einen einer noch jungen, im raschen Aufbau begriffenen Partei, deren Personal es an Erfahrungen und Professionalität mangelte. Zum Anderen resultierten sie aus der ständigen Gefahr durch rechtsextreme Kräfte unterwandert zu werden. So wie Bernd Lucke 2015 hatte auch Frauke Petry ihren Rückhalt in der AfD-Spitze 2017 verloren. Als Parteivorsitzende auf Abruf erklärte sie nach der Bundestagswahl ihren Austritt aus der Bundestagsfraktion und der Partei. Letztere wurde seither von Jörg Meuthen und Alexander Gauland als gleichberechtigten Vorsitzenden geführt.

Seit 2018 bis zum Beginn der Corona-Krise hatte die AfD weiterhin hohe Wahl- und Umfrageergebnisse. Jedoch führte das Erstarken rechtsextremer Kräfte um Björn Höcke und den brandenburgischen Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz und die vom Verfassungsschutz im März 2020 veröffentlichte Einstufung von Teilen der Partei als "rechtsextremistisch" zu einer offenen Machtprobe mit Jörg Meuthen, die dieser zunächst für sich entscheiden konnte.

Bundesvorsitzender der AfD: Tino Chrupalla

Die Partei Alternative für Deutschland
als solche steht jedoch fest auf dem Boden des Grundgesetzes, was im Wahlprogramm besonders betont wird.

Eine Hauptforderung der AfD lautet
"Mehr direkte Demokratie!"
wodurch der Einfluß der Wähler gegenüber Berufspolitikern gestärkt wird.





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